Auf einen Blick

Schulstart: Geplant nach den Sommerferien 2027 mit ungefähr 30 Schülerinnen und Schülern.

Schulform: Grundschule (1-4) und IGS (5-10, Start mit 5+6)

Schulgebäude: Das vordere (inzwischen sanierte) Gebäude der alten Grundschule. Als Schulhof soll der vordere Teil des Grundstücks eingerichtet werden.

Bushaltestelle: 200m entfernt und im stundentakt Richtung Alfeld/ZOB und Hildesheim/ZOB. Dort richten wir zudem eine Kiss&Ride-Zone ein für die Eltern, die Kids gehen die 200m dann zu Fuß.

Verbindend: Wir planen gemeinsame Aktionen mit den Bewohnenden der Tagespflege ToHus und wollen uns positiv in die Dorfgemeinschaft integrieren.

Andreas Gundelach, Dorothee Ebeling, Daniela Jaworski (ToHus), Ramona Börnicke, Ann-Kathrin Sündermann
vor dem barrierefreien geplanten Schulgebäude

Fragen und Antworten zum Standort Langenholzen

Hallo Langenholzen! Warum wir uns riesig auf die Nachbarschaft mit Ihnen und Euch freuen 🌞

Ein erfolgreiches Schulprojekt braucht ein starkes Fundament in der Gemeinschaft. Weil uns eine Nachbarschaft auf Augenhöhe und absolute Transparenz wichtig sind, suchen wir von Anfang an den offenen Dialog mit Ihnen und Euch.

Im Folgenden haben wir alle wichtigen Informationen zu unserem pädagogischen Konzept, den Abläufen und den Vorteilen für unser Dorf zusammengefasst.

Darüber hinaus freuen wir uns über den weiteren Austausch. Kommen Sie und kommt gerne mit allen Fragen, Ideen, Wünschen und vielleicht auch Sorgen auf uns zu. Gemeinsam können wir etwas Tolles entstehen lassen, dass für Langenholzen und in die gesamte Region hinein einen positiven Unterschied macht.


Was genau ist die Freie Demokratische Schule UNiQUE?

Die UNiQUE ist eine staatlich genehmigte Ersatzschule und versteht sich als verlässliche Ergänzung zum staatlichen Schulsystem. Unser Konzept basiert auf selbstbestimmtem, interessengeleitetem Lernen. Unser Ziel ist es, junge Menschen zu eigenverantwortlichen, strukturierten und belastbaren Mitgliedern der Gesellschaft zu begleiten und so aktiv und optimal auf eine immer dynamischer werdende Zukunft vorzubereiten.

Welche positiven Effekte bringt die Schule für das historische Gebäude im Ort?

Das bewährte Schulgebäude in der Rabentalstraße wird durch unser Projekt mit neuem Leben gefüllt und bleibt als gemeinschaftlicher Ort im Dorf erhalten.

Da die Immobilie durch die bereits erfolgte Sanierung in einem hervorragenden Zustand dasteht, sind keine großen Baumaßnahmen nötig. Eventuelle Anpassungen an modernste Richtlinien wie den Brandschutz setzen wir im engen Austausch mit den Fachbehörden völlig geräuschlos und ordnungsgemäß um.

Wie profitiert Langenholzen als Wohnort von der Einrichtung?

Eine lebendige und verlässliche Bildungseinrichtung direkt im Ort stärkt unseren Ortsteil nachhaltig. Die Schule sichert die langfristige Vitalität der Dorfgemeinschaft und macht Langenholzen als Wohnort gerade für junge Familien noch attraktiver.

Mit dem klaren Ziel der Integration in die Dorfgemeinschaft möchten wir positiv in den Ort hinein wirken – z.B. durch Einbringung in gemeinsame Aktionen und eigene Veranstaltungen auf dem Schulgelände, zu denen die Dorfgemeinschaft eingeladen ist.

Welche schönen Möglichkeiten bietet die Zusammenarbeit mit der Tagespflege „To Hus“?

Die unmittelbare Nachbarschaft zur Tagespflege bietet ein riesiges Potenzial zur Vernetzung von Jung und Alt. Wir planen ein harmonisches Miteinander im Alltag durch gemeinsame Vorlese-Aktionen, Feste und handwerkliche Projekte, die für beide Generationen einen echten, gelebten Nutzen stiften.

Wie gestaltet sich die solide wirtschaftliche Planung des Projekts?

Die Schule steht auf einem soliden Wirtschaftsplan,der Trägerverein ist als gemeinnützig anerkannt. Nach dem niedersächsischen Schulgesetz entstehen keinerlei Kosten für die Stadt Alfeld oder die Wohnortgemeinden, da es keine Verpflichtung für finanzielle Umlagen gibt.

Ein Gründungsdarlehen, Spenden und Elternbeiträge sichern die ersten drei Jahre komplett eigenständig ab, bevor ab dem vierten Betriebsjahr die gesetzliche staatliche Förderung greift.

Wie wird die soziale Offenheit der Schule UNiQUE garantiert?

Unsere Schule ist ein neutraler Ort und frei von parteipolitischen oder ethnischen Vorbehalten. Jeder Mensch ist bei uns willkommen, wir gehen fair miteinander um. Im Mittelpunkt steht der Mensch als Individuum mit seinen Stärken, Wünschen und Bedürfnissen.

Uns ist zudem soziale Chancengleichheit ein großes Anliegen, weshalb Elternbeiträge nach Einkommen sozial gestaffelt sind. Das stellt sicher, dass das Bildungsangebot allen Familien der Region offensteht und die Aufnahme ausschließlich nach pädagogischen Kriterien erfolgt.

Welche Wege gibt es für die Dorfgemeinschaft, das Projekt zu unterstützen?

Ein tolles Projekt gelingt am besten durch ein starkes, lokales Netzwerk. Jede und Jeder ist willkommen, sich mit Ideen einzubringen. Eine Beteiligung ist ganz unkompliziert durch eine Mitgliedschaft im Trägerverein oder durch Zuwendungen für Erstmaterialien möglich. Ebenso freuen wir uns über Kooperationsideen aus dem Ort und der Region z.B. von Vereinen, Initiativen und auch Firmen. Und natürlich über Menschen, die sich aktiv in ihrer Freizeit einbringen möchten.

Unser Gründungskredit wird in Form vonMikrobürgschaften abgesichert,  für die sich lokale Unterstützer mit kleinen Absicherungen engagieren können.

Auch Sachsponsoring und Kooperationen für die Ausstattung sind herzlich willkommen.

Wie sorgt der Alltag ohne starre Stundenpläne für eine verlässliche Struktur?

Unser Konzept setzt konsequent auf Struktur und gemeinsam getragene Absprachen. Die Kinder lernen von Anfang an, Regeln und Vereinbarungen im Alltag aktiv und gemeinschaftlich zu gestalten und einzuhalten. Der Tag wird durch gemeinsame Morgen- und Abschlusskreise, feste Kompetenzzeiten sowie einen regelmäßige Exkursionen in Natur und die Region verlässlich eingerahmt.

Welche Fächer und modernen Kompetenzen werden vermittelt?

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die klassischen Kernfächer wie Mathematik, Deutsch und Naturwissenschaften über ein strukturiertes, engmaschiges System, das auf gemeinsamen Projekten basiert und an das niedersächsische Kerncurriculum angelehnt ist. Zusätzlich vermitteln wir zukunftsrelevante Kompetenzen in den Bereichen Kreativität, Glück, Geld und Gesundheit, um Eigeninitiative und Teamfähigkeit für die moderne Arbeitswelt zu stärken.

Wie fördert der Verzicht auf traditionelle Noten und Hausaufgaben den Lernerfolg?

Wir arbeiten auf Basis moderner Lernforschung, nach der nachhaltige Leistung durch persönliche Relevanz und inneren Antrieb entsteht. Das engmaschige Mentoring und detaillierte Kompetenzraster bieten eine viel präzisere Rückmeldung über die individuelle Entwicklungals Ziffernnoten.

Da wir die Lernzeit effektiv direkt in der Schule nutzen, bleibt die Freizeit zu Hause frei von schulischen Pflichten, was die Zeit in den Familien entspannt. Unser  digitales Dokumentationstool zeigt Eltern und Kindern jederzeit transparent auf, welche Ziele aus dem niedersächsischen Kerncurriculum bereits erfolgreich gemeistert wurden und wo individuelle Stärken liegen

Wie sieht die individuelle Begleitung durch die Pädagogen aus?

Unsere Mitarbeiter steuern und begleiten die Kinder intensiver und individueller als an Regelschulen (Betreuungsschlüssel von 1:12). Sie bereiten die Lernräume vor, bieten gezielte fachliche Impulse an und geben Feedbacks zu Arbeitsfortschritten.

Ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit besteht im wöchentlichen 1:1-Mentoring zur Vereinbarung von altersgerechten Entwicklungszielen sowie in der Moderation von gemeinschaftlichen, demokratischen Prozessen.

Wie wird eine frühzeitige Praxis- und Berufsorientierung umgesetzt?

Uns ist eine praxisnahe Berufsorientierung wichtig, um die Kinder und Jugendlichen gezielt auf die Welt nach der Schulzeit vorzubereiten. Wir beginnen damit bereits ab dem ersten Jahrgang mit altersgerechten Praxisprojekten und Exkursionen zu lokalen Handwerksbetrieben oder Bauernhöfen. Jahr für Jahr kommen neue Angebote hinzu, so dass die Schülerinnen und Schüler ein klares Ziel für ihr späteres Leben entwickeln und darauf hinarbeiten können.

Dadurch verlassen die Jugendlichen die Einrichtung mit einem klaren Bewusstsein für ihre eigenen Stärken und einen zu ihnen passenden weiteren Lebensweg

Welche staatlichen Abschlüsse können an der Schule UNiQUE erworben werden?

Die UNiQUE bereitet fundiert auf den Ersten allgemeinbildenden Abschluss („Hauptschule“) sowie den Mittleren Schulabschluss („Realschule“) vor. Die Prüfungsverfahren selbst werden extern an einer staatlichen Kooperationsschule in der Region unter den regulären, staatlichen Bedingungen abgelegt.

Da unser Konzept alle Anschlusswege offenhält, bereiten wir damit auch den reibungslosen Wechsel zur gymnasialen Oberstufe zur Erlangungder Hochschulreife vor.

Wie wird die hohe Qualität des Teams und die behördliche Genehmigung gesichert?

Wir befinden uns im offiziellen Prüfungsverfahren durch die Landesschulbehörde Hannover, bei dem Konzepte, Objekt und Finanzplan lückenlos zertifiziert werden. Zum Betriebsstart wird die gesetzliche Schulpflicht vollumfänglich und völlig regulär erfüllt. Unser Team besteht aus qualifizierten Lehrkräften mit Staatsexamen und erfahrenen Pädagogen, die vorab von der Aufsichtsbehörde einzeln auf ihre fachliche und persönliche Eignung geprüft und zugelassen werden.

Welche Jahrgänge starten zum Auftakt und wie läuft die Anmeldung ab?

Der Betriebsstart in Langenholzen ist nach den Sommerferien zum Schuljahr 2027/28 geplant. Wir starten parallel im Grundschulbereich (Jahrgang 1-4) und im Sekundarbereich 1 bis Klasse 6/7 mit einer überschaubaren, kontrollierten Gruppe von ca. 30 Kindern, um eine intensive Betreuung zu sichern. Höhere Altersstufen werden zum Auftakt gezielt noch nicht aufgenommen, um den Jugendlichen genügend Orientierungszeit in unserer Struktur zu geben.

Das Aufnahmeverfahren mit persönlichen Gesprächen läuft bereits aktiv und Dokumente zur Interessensbekundung stehen auf unserer Website bereit.

Wie wird der Verkehrsfluss im Umfeld der Schule optimal geregelt?

Aufgrund der bewussten Gruppengröße zum Start fügt sich die Mobilität harmonisch in das Dorfleben ein. Um die Rabentalstraße vollständig freizuhalten, richten wir eine feste „Kiss and Ride“-Zone an der Hauptstraße im Bereich der Bushaltestelle ein, von der aus die Kinder die letzten Meter sicher zu Fuß gehen. Ein großzügiges Ankommens-Zeitfenster am Morgen und ein gestaffelter Schulschluss am Mittag/Nachmittag entzerren die Ankunfts- und Abfahrtszeitenperfekt

 Zudem organisieren die Eltern den Weg eigenverantwortlich über private Fahrgemeinschaften oder den regulären ÖPNV, sodass kein zusätzlicher Busverkehr erforderlich ist.

Wie fügt sich der Schulbetrieb in das ruhige Umfeld des Dorfes ein?

Da wir mit einer kleinen Gruppe starten und unser Konzept auf flexiblen, gleitenden Pausen- und Lernzeiten basiert, verteilt sich die Aktivität der Kinder den ganzen Tag über sehr harmonisch. Der Alltag teilt sich zeitlich und räumlich so geschickt auf, dass das gesamte Umfeld rund um das Gebäude angenehm ruhig und entspannt bleibt.


Wir freuen uns riesig auf ein lebendiges, fröhliches und gutes Miteinander in Langenholzen!

Ihr/Euer Team der Freien Demokratischen Schule UNiQUE

Der Vorstand:

  • Ramona Börnicke (1. Vorsitzende)
  • Andreas Gundelach (stv. Vorsitzender)
  • Dr. Dorothee Ebeling (Schriftführerin, PR)
  • Ann-Kathrin Sündermann (Kassenwartin)